Donnerstag, 24. Juli 2014

Letzter Arbeitstag

Heute hatten fast alle neue Arbeitsaufträge: Böschungen freischneiden, Bäume und Sträucher an der Straßeneinmündung entfernen, damit man besser auf die Straße sehen kann, Dammkronen stutzen. Eine Gruppe baute die Treppe zum Steg weiter.
Nico, unser bester Mann.

Pause

Baum kommt.
Heute Abend werden wir anfangen zu packen, morgen muss das Haus noch geputzt werden und dann geht es ab nach Hause.
Wie lange waren wir weg? Nur zwei Wochen? War das nicht viel länger?
Aber schön war es....

Von Hebelwirkungen und Scherkräften

6.58h: Warten auf den Arbeitsbeginn

Gestern waren zwei Gruppen weiterhin damit beschäftigt, den Steg fertigzumachen und die Treppe, die dahin führt, zu erneuern. Alte 240er Nägel mussten aus den alten Stegteilen herausgezogen werden und da zeigte es sich, dass es gut war, wenn man etwas von Hebelwirkungen und Scherkräften wusste.



Der Steg ist nun fertig und das spätere Aussehen der Treppe kann man gut erahnen.





Die Mädels - und auch einige Jungen - nutzten nachmittags gleich den Steg, breiteten ihre Handtücher aus und sonnten sich.

Abends hatte Mr Fichtner - sorry, Mr Pfitzner, aber er hat so oft in den Fichten gearbeitet - einen Spieleabend vorbereitet. Erst dachten viele: Blöd, Spiele, aber dann merkten sie, dass etwas Neues stattfand. Mr Pfitzner präsentierte "Minute to win it Games" und das war großartig. Innerhalb einer Minute musste man bestimmte Aufgaben erledigen, bei denen man seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen musste.

Dienstag, 22. Juli 2014

Spielplatz, Bachsteg, Böschung und Fichten...

... das waren unsere Arbeitsaufträge heute. Die Sonne schien, es war warm, heute hatten wir zu viele Brötchen zum Frühstück und alle starteten pünktlich um sieben zur Arbeit.

Der Steg ist ein Holzsteg, der die Böschung hinunter zum Brunnenbach führt und in einer Plattform über dem Bach endet. Einige SchülerInnen hatten letzte Woche den alten Steg schon abgerissen und andere gestern mit dem neuen begonnen. Wir werden ihn bis Donnerstag wohl noch fertig bekommen. Dann zeigen wir auch Fotos.

Der Spielplatz ist ein Waldspielplatz in fast 700m Höhe im Nationalpark Harz nahe der Eckertalsperre.
Die Talsperre war früher die Grenze zur DDR. Auf den Brocken konnte man früher auch nicht vom Westen aus, er war in der DDR.
Wir mähten und fegten  dort den Rasen und kontrollierten die Geräte.
Besonders viel Spaß hat allen der Aufsitzmäher mit Allradantrieb gemacht. Alle durften ihn auch fahren und damit mähen.

Die Gruppe mit den Fichten hat heute mit einer Gruppe der Lebenshilfe zusammengearbeitet.

Montag, 21. Juli 2014

Volles Programm

Heute sind alle wieder gesund und konnten um 7 Uhr zum Arbeitsbeginn antreten. Es gab neue Arbeitsaufträge: Eine Gruppe musste den Steg am Bach wieder aufbauen und eine andere einen Friedhof unterhalb des Brockens pflegen.

Hier der Bericht vom Friedhofseinsatz:

Mitten im Wald ist ein sogenannter "Ehrenfriedhof", auf dem viele deutsche Soldaten und einige russische Kriegsgefangene liegen.
Die Namen von den Russen weiß man nicht, aber man kennt auch nicht alle Namen der deutschen Soldaten. Gegen Ende des 2. Weltkrieges, so um den 26. April 1945, versuchten deutsche junge Soldaten - eigentlich waren es noch Kinder ab 16 Jahre - hier im Harz in der Siedlung Oderbrück gegen die Amerikaner zu kämpfen, obwohl das völlig sinnlos war und nur das Kriegsende herauszögerte. Viele Soldaten, deutsche und amerikanische, wurden dabei getötet und einige wurden so zerfetzt, dass man nicht mehr feststellen konnte, wer sie waren. Und die meisten von ihnen waren noch ganz jung!
Außerdem war in der Nähe ein Kriegsgefangenenlager, in dem russische Gefangene waren. Sie sollten woanders hingebracht werden, aber unterwegs wurden sie - wahrscheinlich - von Deutschen erschossen.
Der Friedhof wird vom Jugendwaldheim Brunnenbachsmühle gepflegt. Jedes Jahr kommen ganz viele Besucher dahin. Wir mussten den Rasen mähen und das Gras zusammenharken.

Zwischendurch hat es ganz schön geregnet, da haben wir im Bus auf besseres Wetter gewartet.


Und hier der Bericht vom erneuten Einsatz "Fichtenziehen":

Auch heute sollten zwei Gruppen wieder junge Fichten in einem Waldabschnitt beseitigen, in dem junge Buchen nachwachsen sollen. Letztere würden sonst von den Fichten verdrängt werden, da diese viel schneller wachsen. Leider hat der starke Regen uns die Arbeit so erschwert, dass wir früher als geplant Pause im Bus machen mussten.

Hier sind wir bei der Arbeit im "Feuchtgebiet" zu sehen.

Bei dieser 20jährigen Fichte mussten gleich mehrere Helfer ran, bevor es hieß: "Baum kommt!"


Betriebsbesichtigung

Am Nachmittag waren wir in Bad Harzburg und haben einen Betrieb besichtigt. Erst haben wir in einer Präsentation kurz etwas darüber erfahren, wie viel Holz aus dem Wald herausgeholt wird und wie viel nachwächst.
Der Betrieb holt Holz aus dem Wald und verarbeitet es. Sie machen zum Beispiel Kaminholz.

Dafür muss das Holz klein gemacht und in einer Sauna getrocknet werden. Nach 5 Tagen ist es dann trocken genug und kann zum Heizen benutzt werden.

Sie machen auch noch Holzpellets für Heizungsanlagen und verkaufen Holz für Gartenzäune, Terrassen und so weiter. 




Samstag, 19. Juli 2014

Wochenende

Es ist heiß hier im Harz!
Heute sind wir später aufgestanden und einige von uns sind trotz der Hitze nach Braunlage gewandert. Andere spielen Fußball, Skat oder lesen.
Sonst gibt es nichts zu berichten.
Oder doch? Was ist morgen los? In den Zimmern der Mädels ist alles sehr geheimnisvoll...




Freitag, 18. Juli 2014

Freitag

Heute war unser Arbeitsplatz im Haus: Hausputz war angesagt. Einige von uns waren sehr müde, denn in der Nacht bekamen zwei Jungen Bauchschmerzen.
Da ließen wir es langsam angehen. Tagsüber war es sehr heiß, da war es auch schön, ein bisschen zu faulenzen oder zum Bach zu gehen. Abends haben wir gegrillt. Dass das klappte, haben wir Finn und Carl zu verdanken, die zufällig in Braunlage waren, als wir feststellten, dass niemand Streichhölzer oder ein Feuerzeug hatte. Sie retteten uns und brachten Feuer mit!


Und glücklicherweise hatten wir Pauli, unseren Grillmeister!

Und jetzt noch ein Quiz: Welches ist der Jungen- und welches der Mädchenwaschraum?



Donnerstag, 17. Juli 2014

Alltag

Jetzt wiederholt sich schon Einiges, der Alltag hat uns eingeholt. Die Nächte werden ruhiger, die Arbeit Routine. Wir erfahren immer wieder viel Neues, aber manchmal ist es auch langweilig, zum dritten Mal Neophyten zu sammeln oder wie Mr Pfitzner Fichten auszureißen. Aber die Stimmung ist gut, alle sind gern hier.

 
 Neophyten einsammeln.

Frau Zurwonne fand heute Himbeeren statt Blaubeeren.


 Pausen.

 Am Bach.

 
Vor der Rallye.


Hier der Nokia-Hill, einer der wenigen Orte, von dem aus man Handy-Empfang hat. Ganz oben sieht man Frau Malessa.

 Vom Einkaufen zurück.



Mittwoch, 16. Juli 2014

Zweiter Praktikumstag

Am zweiten Arbeitstag waren alle pünktlich und warteten schon auf die Abfahrt mit den Forstwirten. Wir werden jeden Tag einem neuen Forstwirt und meist auch einer neuen Arbeitsstelle zugewiesen. Heute musste eine Gruppe wieder einen Waldweg von Fichten säubern, eine andere kletterte an einem steilen Abhang und riss, schnitt und sägte dort Fichten weg, damit die Buchen wachsen können
und eine Gruppe musste ein Gebiet von Neophyten - das sind aus der Fremde eingewanderte Pflanzen - säubern.

Die Neophyten, hier asiatisches Springkraut, das eigentlich ganz hübsch aussieht, überwuchern alle anderen Pflanzen und nehmen ihnen den Platz weg. Wir mussten sie unten anfassen und komplett rausziehen, damit nichts wieder wächst. Das Rotwild im Harz frisst sie noch nicht, das kommt vielleicht noch und dann wäre es einfacher.
Gestern hat eine Gruppe eine alte Steinmauer an einem Parkplatz entfernt, weil da große Busse wenden müssen.



Die Touristen sind wichtig für den Harz, denn sie bringen Arbeitsplätze und Geld in die Gegend.


Pausen müssen natürlich auch sein.
Jetzt spielen die Jungen Fußball, einige von uns sind nach Braunlage gewandert oder haben angefangen, Skat spielen zu lernen.

Dienstag, 15. Juli 2014

Erster Arbeitstag

Heute war unser erster Arbeitstag. Fast alle sind pünktlich zum Frühstück um halb sieben gekommen und standen um sieben zur Abfahrt zur Arbeit bereit - nur einer hatte seine Schuhe verloren und musste sie erst suchen.
Dann sind wir alle mit Bussen zu den verschiedenen Arbeitsstellen gefahren. Eine Gruppe war zum Beispiel tief im Wald und musste einen Weg von Fichten freimachen, weil da im Winter Langlaufski gefahren wird und das Räumfahrzeug sonst den Weg nicht räumen könnte.


Natürlich gab es auch Pausen.


Natürlich war die Arbeit anstrengend, aber es hat auch Spaß gemacht.
Nach dem Mittagessen gab es einen Film über den Harz - es gibt auch Luchse dort - und dann sind wir durch den Wald und über Wiesen die vier Kilometer nach Braunlage gewandert.
Jetzt spielen einige von uns noch Fußball, aber eigentlich sind alle richtig müde.